Gareth nach JdF

Gareth nach dem Angriff



1. Spoilerwarnung: "Jahr des Feuers" Meisterinformationen

Die folgenden Ausführungen enthalten Meisterinformationen über die Kampagne "Jahr des Feuers" (JdF). Spieler, die dieses Abenteuer am Tisch erleben wollen, sollten hier aufhören zu lesen. Diese Seite fasst Informationen über den Status Quo von Gareth aus folgenden Quellen zusammen:

  • . Schlacht in den Wolken (SidW)
  • . Aus der Asche (AdA)
  • . Aventurischer Bote #109
  • . Aventurischer Bote #110
  • . Aventurischer Bote #111
  • . Aventurischer Bote #112

Seit dem Erscheinen der offiziellen Karte der Zerstörungen ist eine solche Sammlung von Infoteilen nicht mehr notwendig. Die Schäden sind korrekt und eindeutig erfasst. Die Modellierung behält trotzdem als Erklärung für die Verteilung der Schäden ihren Wert und ihre Gültigkeit.



2. Konzeption des Projektes "Gareth nach dem Jahr des Feuers"

Das Rollenspielprojekt des Dornenreiches bespielt seit vielen Jahren die Kapitale des Mittelreiches - Gareth. Genau diese wurde in der "Jahr des Feuers"-Kampagne Ziel eines Großangriffes der vereinigten Schwarzen Landen. Dieser führte zu weitreichenden Verwüstungen und Zerstörungen in der Stadt. Nicht nur Gebäude brachen zusammen, sondern auch die bisherige Ordnung. Das Gesicht Gareths hat sich von einem friedlichen, blühenden Zentrum des größten Reiches Aventuriens in eine Nachkriegsruine verwandelt, in der die Überlebenden versuchen, sich aus eigener Kraft zu erheben. Dieser Zustand eines zerstörten aber nicht vernichteten Gareths soll auf das Gareth-Projekt des Dornenreiches übertragen werden, um den DSA-Spielern einen Wiedererkennungswert des "Nach-JdF Gareth" zu ermöglichen. Denn da passt kein Friede-Freude-Eierkuchen Spiel mehr.

Das Projekt befindet sich gerade im Aufbau. Informationen auf dieser Seite können falsch sein, können schnell geändert werden und sind auf jeden Fall als inoffizielle Interpretation der Fanpro Fakten zu betrachten. Sollten Einwände oder Ideen zur Verbesserung dieser Seite existieren, dann bitte eine eMail an: webmaster@augedergasse.de

Danksagung: Mein herzlicher Dank gilt Allen, die Informationen aus den Quellenbüchern zusammengesucht und im Wiki zusammegefasst haben. Ebenso den Usern, die im Wiki Fehlerkorrektur, Gliederung und Aufbereitung verbessert haben. Besonders hervorheben will ich Co-Autor Jens erwähnen, der einen Großteil der Informationen ins Wiki einspeiste. Weiterhin allen Forenusern (Alveran.org, Dsa4.de, Vinsalt.de, Wolkentum.de), die mir ihrem Wissen und ihrem Feedback zur Verbesserung des Projektes beigetragen haben.



3. Kurzabriss des Verlaufes des Angriffes

Fliegende Festung  

Galotta schafft aus agrimoth'schem (siehe Kapitel "Religion") Unmetall eine gigantische fliegende Festung, mit der er gedeckt durch eine Wolke gen Wehrheim fliegt. Er verbündet sich mit Rhazzazor und dessen Untotenheeren auf dem Weg.

Nachdem das kaiserliche Heer bei Wehrheim den untoten Heerwurm der Warunkei besiegt zu haben glaubt, bricht die Wolke auf und offenbart die Festung Kholak-Kai. Rhazzazor und Galotta vernichten mit dem "Magnus Opus des Weltenbrandes" - einer dämonischen Apokalypse - fast das gesamte Heer des Mittelreiches und dazu noch komplett Wehrheim. Im Radius von 5 Rechtmeilen stirbt praktisch alles Leben.

Bild: Fanpro (2005): Schlacht in den Wolken; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH

Die fliegende Festung ändert ihren Kurs auf Gareth, das nun (ohne Heer) schutzlos ausgeliefert scheint. Die Festung nähert sich nur im Schritttempo, also ist Zeit zur Flucht und zu Gegenmaßnahmen. Es kommt zum Kampf, in dem vor allem gute Lufteinheiten (Greifen usw...) gegen böse Einheiten (Irrhalken, dämonengezogene Luftschiffe, usw...) stehen. Die Luftschiffe attackieren Gareth vor dem Eintreffen der Festung. Brände und Zerstörungen sind die Folge.

Die Festung bringt sich über dem westlichen Altgareth in Position, um ganz Gareth mit dem 5 Meilen Zerstörungtsradius vernichten zu können. Als die Position zwischen Rondratempel und Alter Residenz erreicht ist, attackiert Galotta die Capitale mit dem "Magnus Opus des Weltenbrandes". Die ersten beiden Vernichtungsstufen aus den pervertierten Elementen Wind (Orkanböen, Windhosen) und Humus (dämonische Gewächse, Pflanzententakeln, Stechmücken). Vor den Stufen des Feuers und des Erzes wird die Festung durch Helden zum Absturz gebracht. Dämonenkaiser Galotta stirbt.

   

Schlacht in denWolken

Bild: Fanpro (2005): Schlacht in den Wolken; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH

Die Festung kippt weg, verlässt ihre Position über Altgareth und driftet nach Westen. Die Festung zerbricht in 3 große, viele mittlere und unendlich viele kleine und kleinste Teile. Das durch die Sturm- und Humusstufe des Weltenbrandes bereits schwer getroffene Gareth wird zu Teilen (v.a. Neugareth) von den unheiligen Trümmern der Festung begraben, während Plünderer und Truppen von Galotta und Untote Rhazzazors noch immer plündern und mordend in der verwüsteten Stadt kämpfen. Es herrscht absolutes Chaos in der Stadt.

Selbst als die Lage sich beruhigt, bleiben noch immer mannigfaltige Gefahren bestehen: Die Trümmer aus agrimoth'schem Unmetall sind brandgefährlich, da sie noch immer dämonische Kräfte bergen. Feuersbrünste wüten noch immer. Untote und versprengte Feindeinheiten machen die Außenviertel unsicher, während in Gareth jegliche Organisation zusammengebrochen ist. Noch immer verbergen sich Feindkräfte in Kellern und in verlassenen Wohnungen, Untote steigen des Nachts aus ihren Verstecken und machen die Straßen unsicher. Und die Garether Unterwelt entbrennt in einem brutalen Verdrängungskampf, während die Ordnungsmächte in Gareth praktisch nicht existieren.



4. Die Zerstörungen in der Stadt

Ruinen  

Gareth wurde schwer getroffen, aber nicht wie Wehrheim komplett durch das Magnus Opus des Weltenbrandes verschlungen. Das Magnus Opus wurde nicht beendet, sondern vor der 3. Stufe gestoppt. Da der Feind in letzter Sekunde unter horrenden Verlusten geschlagen werden konnte, ist die Capitale "nur" schwerst angeschlagen. Das Spiel findet ab nun in einer durch den Krieg geprägten Szenerie statt. Bald wird auch noch Hunger und Seuchen weitere Opfer fordern.

Bild: Fanpro (2005): Schlacht in den Wolken; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH


4.1 Fakten zur Zerstörung aus offiziellen Quellen

Inzwischen hat Fanpro eine offizielle Karte herausgegeben, in der die Zerstörungen in der ganzen Stadt korrekt eingezeichnet sind und durch ein 3-D-Relief auch die Trümmer der fliegenden Festung verortet sind.

Die Schäden lassen sich recht gut mit dem Schadensmodell herleiten und so wage ich zu behaupten, dass es seine Gültigkeit und Nützlichkeit behält, um die Schäden in den verschiedenen Stadtteilen auch sinnvoll erklären zu können.

. . > Download: Karte der Zerstörungen von Gareth nach "Schlacht in den Wolken" (1,7 Mb)

Links: Ausschnitt "Neugareth" aus der Karte von Fanpro (Quelle: Homepage von Fanpro)

 
Offizielle Karte downloaden

Folgende eigene Karte (Kartierung I) zeigt alle in den Fanpro-Quellen angegeben Schäden wieder (Status Quo vor dem Erscheinen der Karte). Die roten Zahlen stehen für zerstörte Gebäude, wobei "zerstört" nicht bedeutet, dass das Gebäude komplett von Dere verschwunden ist, aber eben schwerst getroffen wurde und seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Die grünen Zahlen bezeichnen Orte, die dezidiert als "nicht zerstört" klassifiziert wurden. Das bedeutet nicht, dass keine Schäden an diesen Gebäuden zu finden ist! Die Tabelle (siehe unter Bild) gibt Aufschluss über die offiziell erwähnten Schäden.

Kartierung I: Offiziell erwähnte Zerstörungen

Gareth nach JdF

Kartengrundlage: Fanpro (1998): Stolze Schlösser, dunkle Gassen; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH
Datengrundlage: Schlacht in den Wolken, Aus der Asche, Aventurischer Bote #110 und #111

rot = zerstört
grün = nicht zerstört
(1) Stadt des Lichtes und Tempel der Sonne (+ Gebiet dazwischen) (1) Alte Residenz
(2) Neue Residenz (2) Rondra, Tsa, Peraine Tempel, Schwert & Stab
(3) Tempel der Sterne (Phex) (3) Hesinde Tempel, Tempel von Handel & Wandel (Phex), Magische Rüstung
(4) Immanstadion (4) Tempel des Boron
(5) Ingerimm Tempel (5) Tempel in den Schatten (Phex)
(6) Kaiser Reto Kaserne (6) Kloster der Noiona von Selem

 

4.2 Vor dem Eintreffen der Festung: Konventioneller Luft-Boden Angriff

Vollkommen koventionell beginnt Galottas Angriff auf Gareth: Er schickt seine Flugarmada gegen die Stadt, um ihre Verteidigung zu prüfen, dann zu schwächen und danach per Luftlandung die Stadt einzunehmen und zu plündern. Während die Verteidiger durch Kämpfe gebunden sind, kann sich die Festung in ihre Endposition vorschieben und dort das Magnus Opus auslösen. Damit wäre Gareth vernichtet. Soweit der Plan.

4.2.1 Erste Welle: Bombardement als Landungsvorbereitung

Während die fliegende Festung langsam heranschwebt, wird Gareth bereits durch Flugdämonen und Fluggeräte angegriffen. Die Angriffe sind konventioneller Natur: Das Bombardement aus der Luft (auch Brandmunition) dauert eine halbe Stunde und soll die Garether demoralisieren, die Kampfkraft der Verteidiger schwächen und die Luftabwehr ausschalten. Gareth brennt bereits, als die zweite Welle anrollt.

Folgerung: Der Ingerimm-Tempel (5) und die Kaiser-Reto Kaserne (6) werden in dieser Welle massiert angegriffen. Der Ingerimm-Tempel ist eine massive Gefahr für eine Konstruktion aus agrimoth'schem Unmetall, also muss seine Macht vor dem Eintreffen der Festung gebrochen werden. Galotta will kein Risiko eingehen. Ebenso ist die Kaiser Reto Kaserne ein militärisches Ziel, denn in den Kasernen sind die Luftabwehrwaffen installiert, die die Landungsmanöver scheitern lassen könnten. Beide Gebäude werden massiert mit Brandsätzen angegriffen und ich gehen davon aus, dass in diesem Bereich in der Altstadt Brände toben.


4.2.2 Zweite Welle: Erste Luftlandungsunternehmen und Brückenkopfbildung

Nach der Vorbereitung durch die 1. Welle kommt das Landungsmanöver. Gargylen, Riesenalken, tief fliegende Luftschiffe mit Bogenschützen und Artillerie, sowie Soldaten mit Fledermausschwingen attackieren. Die tiefer fliegenden Luftschiffe sind nun besser zu bekämpfen, aber die Verteidigungskraft ist durch das Bombardement der Geschützpositionen (z.B. (6) Kaiser Reto Kaserne) geschwächt. Es kommt zu ersten erbitterten Kampf in den Straßen Gareths zwischen Garethern und den ersten Feindeinheiten am Boden.

Sturm  

Folgerung: Nach der Vorbereitung versucht der Gegener nun Brückenköpfe einzurichten und Landungszonen für die Truppentransporter der 3. Welle zu sichern. Durch die Kämpfe am Boden und die Unterstützung aus der Luft werden weiterhin Zerstörungen angerichtet. Brände können durch die Kämpfe nicht mehr effektiv bekämpft werden. In dieser Welle wird auch das Immanstadion (4) zerstört, denn dieses ist wegen seiner großen Ausmaße an freier Fläche inmitten des dicht bebauten Altstadtkernes eine hervorragende Landezone. Die Verteidigung ist hartnäckig, sie wird durch Bombardement dezimiert und dabei wird als Kollateralschaden der Kämpfe auch das Immanstadion zerstört. Ich gehe von Bränden im Gebiet um das Stadion aus.

Das Bild zeigt das Anfliegen der zweiten Welle auf Neu-Gareth, denen die Verteidiger trotzig Brandgeschosse und Pfeile aus Hornissen entgegenschleudern.

Bild: Fanpro (2005): Schlacht in den Wolken; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH

 


4.2.3 Dritte Welle: Landungsoperation mit Straßenschlacht und Plünderungen

Das ernst gemeinte Landungsunternehmen beginnt dann, als die Festung langsam den Stadtrand erreicht. Landungsschiffe mit hunderten Untoten und Soldaten setzen ihre Einheiten dort in Gareth ab, wo die 2. Welle Brückenköpfe hat erobern und halten können. Obwohl die sperrigen und langsamen Landungsgefährte gute Ziele sind, schafft es die Garether Luftabwehr nicht, sie vollständig von der Landung abzuhalten. Die Straßenschlacht erreicht ihren Höhepunkt.

Der Feind zieht kämpfend, mordernd und plündernd durch die Stadt. Das Rauben von Tempelschätzen, Kustgegenständen, Kulturgütern, Gold, Artefakten, usw. gehört zur Strategie, um die Schätze des Mittelreiches im neuen (Dämonen-)Kaiserreich zu bewahren. Gesondert erwähnt werden folgende Ziele der Plünderungen: Alte Residenz, Reichsmuseum, Garether Heldenbühne, Ingerimm Tempel, Priesterkaiser-Noralec-Sakrale, Pentagon Tempel (Hesinde), Akademie 'Schwert und Stab', Akademie 'Magische Rüstung'. Über den Erfolg dieser Plünderungstrupps wird keine Auskunft gegeben. Sie schleppen ihre Beute zu den Landungsschiffen und bringen sie in die Festung.

Folgerung: Da Galotta Gareth eh mit dem Weltenbrand dem Erdboden gleichmachen will, muss er es nicht erobern. Das passt dazu, dass eigentlich relativ wenige Landungseinheiten nach Gareth geschickt werden. Es liest sich nicht wie ein massiver Angriff mit Ziel einer Eroberung. Aus diesem Grund denke ich, dass die Angriffe mit Landungseinheiten den Sinn haben, die Schätze zu plündern und auf die Festung zu schaffen und die Verteidiger zu beschäftigen, während die Festung ihre Position einnimmt. Dafür spricht der Zeitpunkt des Beginns der Landungsoperationen genau als die Festung die Außenbezirke erreicht. Die Schäden in dieser Welle belaufen sich auf Kampfschäden und Plünderungsschäden. Die relevantesten für die Bausubstanz dürften durch Brandschatzen entstehen und für Menschenleben durch das wahllose Abschlachten der über 100.000 Zivilisten.


4.3 Die Fliegende Festung: Magnus Opus des Weltenbrandes über Gareth

Die fliegende Festung schebt aus Richtung Nord-Nord-Ost nach Gareth herein. Sie passiert die Rosskuppel und erreicht ihre Position zwischen Rondra-Tempel und Alter Residenz über dem westlichen Altgareth. Die Festung richtet auf ihrem Weg durch ihre eigene Kampfkraft in ihrer Zugbahn schwere Schäden an, während am Boden erbitterte Kämpfe zwischen Landungstruppen des Feindes und Verteidigern toben. Das Magnus Opus des Weltenbrandes wird vor der 3. Stufe gestoppt, so dass "nur" die Elemente Wind und Humus pervertiert werden. Die Wirkung der Magnus Opus geht in konzentrischen Kreisen von der Festung aus und hat einen Radius von 5 Meilen, umfasst also ganz Gareth. Die folgende Kartierung II zeigt die zu erwartenden Schäden, die mit wachsender Entfernung von der Festung abnehmen:

Kartierung II: Schäden durch das "Magnus Opus des Weltenbrandes"

Schäden durch den Weltenbrand

Kartengrundlage: Fanpro (1998): Stolze Schlösser, dunkle Gassen; verändert.
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4.3.1 Die "Wind-Stufe" des Weltenbrandes

Als die Festung ihren Platz erreicht hat, löst Galotta das "Magnus Opus des Weltenbrandes" aus, das in einer ersten Welle das Element Wind pervertiert. Orkanböen fegen über die Stadt, reißen Menschen um und decken Dächer ab. Dachziegel werden zu tödlichen Geschossen, die Sicht schwindet durch aufgewirbelten Staub. Windhosen schlagen Schneisen der Verwüstung in die Stadt hinein und wüten vor allem im Nahbereich der Festung (roter und oranger Bereich). Nach außen hin nimmt die Zerstörungswut etwas ab.

Folgerung: Die Schäden an der Bausubstanz sind beträchtlich. Trotzdem werden in dieser Stufe die meisten Gebäude zwar beschädigt und nicht zerstört: Die Alte Residenz (1), wie auch Rondra-, Tsa-, Peraine-Tempel und die Akademie "Schwert und Stab" (2) liegen direkt im Zentrum der Verwüstung und werden in den Veröffentlichungen als "nicht zerstört" geführt. Das lässt den Schluss zu, dass massive Gebädue aus Stein der Wind-Stufe widerstehen können.
Trotzdem müssen großflächige Schäden durch Sturmböen in ganz Gareth angenommen werden. Im roten Bereich werden Dachstühle abgehoben, Holzhäuser werden weggeweht, labile Hausmauern eingedrückt und baufällige Fachwerkhäuser stürzen evtl. in sich zusammen. In der orangen Zone ist der Wind nicht mehr ganz so stark, so dass Dächer abgedeckt und instabile Häuser (z.B. Schuppen in der Rosskuppel) zerstört werden können. Die Zerstörungen sind aber auch hier wegen der schlechteren Bausubstanz (Elendsviertel) erheblich. In der gelben Zone sind es noch immer signifikante Sturmschäden, vor allem da in diesen Randzonen oft in Hütten, Verschlägen und Zelten gelebt wird.



4.3.2 Die "Humus-Stufe" des Weltenbrandes

Das Element Humus wird ebenfalls von Galotta verkehrt und gegen Gareth eingesetzt. Diese Stufe des Weltenbrandes wird durch den Abwurf von Sporenwolken initiiert. Wo die Sporen hinfallen wird die Tier-, Pfanzenwelt und selbst der Mensch verändert. Gras wird versteinert und schneidet in Füße, speerähnlich wachsen spitze Rohrpflanzen aus dem Boden und spießen ihre Opfer auf. Auf Menschen wachsen dämonische Gewächse, wenn sie von den Sporen getroffen werden. Schwarze Dornenranken schießen aus dem Boden, umschlingen und zerreißen Menschen und tinken ihr Blut. Pervertierte Mücken stürzen sich in Schwärmen auf alles Lebende... die dämonische Vegetation verdorrt dann vor der 3. Stufe (Feuerinferno), die genau diese Ranken dann entzünden soll.

Folgerung: Diese Stufe des Weltenbrandes ist eher gegen die Menschen als gegen die Stadt gerichtet. Weiterhin ist es eine Vorbereitungsmaßnahme um den Feuersturm der 3. Stufe noch verheerender ausfallen zu lassen. Die Schäden an Bauwerken dürfte gering sein, dagegen werden die Reihen der Verteidiger, ihre Kampfkraft und Moral vermutlich empfindlich getroffen. Die Angreifer werden ebenfalls nicht verschont, da das Bombardement mit flächig sich verteilenden Sporenwolken, wie auch die restlichen Effekte alle lebenden Wesen betrifft. Die Wirkung lässt nach, je weiter man sich vom Zentrum entfernt. Die dämonischen Veränderungen werden noch Tage (evtl Wochen) bleiben, bevor sie langsam zurückgehen.


4.4 Der Absturz der Festung Kholak-Kai auf Neugareth

Die dritte (Feuerinferno) und vierte (Erdbeben) Stufe hätten Gareth komplett vernichtet, aber den Helden gelingt es, in die Festung einzudringen und den Dämonenkaiser zu töten. Daraufhin ist die Festung nicht mehr steuerbar und stürzt ab. Die Helden können die Festung noch aus dem Zentrum der (dichtest besiedelten) Altstadt herauslenken, aber dann verlieren sie die Führung und die Festung zerbirst in der Luft. Die Trümmer regnen auch Neu-Gareth nieder und begraben die Stadt des Lichtes (1), die Neue Residenz (2) und den Tempel der Sterne (Phex-Tempel) (3) unter ihren teils gelenkten Trümmern. Der Blakharaz-Tempel der Festung schlägt (sicher nicht zufällig!) in den Sonnenpalast (1) ein, Trümmer bedecken die Stadt des Lichtes mit Millionen Quadern agrimoth'schen Unmetall. Die Neue Residenz wird bis auf einige Außenflügel zerstört. Folgende Karte zeigt die Auswirkungen des Absturzes auf Neugareth (Vergleiche auch die Trümmerverteilung auf der Fanpro-Karte):

Kartierung III: Schäden durch das "Magnus Opus des Weltenbrandes"

Schäden durch den Absturz

Kartengrundlage: Fanpro (1998): Stolze Schlösser, dunkle Gassen; verändert.
Copyright by Fantasy Productions GmbH

Folgerung: Die Festung stürzt nicht über Alt-Gareth ab, wo sie unendlich viele Opfer (~50.000?) unter sich begraben hätte. Sie trifft laut Fanpro Quellen nur Neugareth. Die Festung zerbricht in 3 große Trümmer, angedeutet durch die drei Pfeile. Einer dieser Teile ist der Geborstene Berg (7), der in der Dämonenbrache zum Liegen kommt. Ein solcher weiter in sich zerfallender Trümmerteil trifft die Neue Residenz (2) und der letzte die Stadt des Lichtes (1). Der Phextempel (3) liegt der Absturzstelle so nahe, dass er durch die schiere Masse an Trümmern zerstört wird.

Die orangen Bereiche bezeichnen Gebiete, die kleinere Trümmer erreichen können. Diese werden vor allem in Richtung der Pfeile geschleudert und breiten sich sektorenaritg nach außen aus, je weiter die größeren Trümmer zersplittern. Rote Zone: Die größeren Brocken schlagen vermehrt in der näheren Umgebung der Absturzzone ein und führen zu schlimmsten Verwüstungen. Als Beispiele für diese Zone können der zu einem Drittel zerstörte Sonnen-Tempel (1) und die bis auf einige Randflügel komplett zerstörte Neue Residenz (2) gelten.


 

5. Status Quo nach dem Kampf

5.1 Opferzahlen

Nach Fanpro waren von den normalerweise 200.000 mindestens über 100.000 Garether in der Stadt geblieben. Davon waren 30.000 kampffähig und -willig. Bei über 100.000 Menschen in Gareth muss die Zahl der Opfer gewaltig sein. Ich würde die Zahl der Opfer auf ein Viertel bis ein Drittel der gebliebenen Menschen schätzen. Das hieße, dass zwischen 25.000 und 30.000 Menschen ihr Leben in diesem Kampf gelassen hätten. Dies ist eine Schätzung, die auf keinen Quellen beruht.

Bei der Behandlung der Stadtviertel (Kapitel 6: "Stadtviertel nach der Schlacht") werden die Opfer in Boronsrädern angegeben:

Boronsrad
.= leicht
BoronsradBoronsrad
.= mittel
BoronsradBoronsradBoronsrad
.= schwer
BoronsradBoronsradBoronsradBoronsrad
.= sehr schwer

5.1.1 Opfer durch Bombardement

Die wenigsten Opfer sind wohl noch durch das Bombardement Gareths zu beklagen gewesen. Wer dort nicht direkt von den kleineren Geschossen getroffen wird, überlebt. Die große Munition bringt Häuser zum Einsturz, jedoch ist die Zahl dieser Brocken beschränkt.

5.1.2 Opfer durch Brand

Da Brandmunition eingesetzt wird und im Laufe der Plünderungen ebenfalls Brände gelegt werden, brennt Gareth an vielen Orten. Selbst Tage nach dem Angriff sind noch nicht alle Flammen besiegt. Die Opferzahlen durch Feuer dürften erheblich sein und vor allem die Altstadt schwer getroffen haben. Dichte Bauweise, enge Gassen und die Intensität der Kämpfe führen mich zu diesem Schluss.

5.1.3 Opfer durch Straßenkampf und Plünderungen

In den Straßenkämpfen werden die Verluste vor allem unter den 30.000 Verteidigern zu suchen sein, während die Plünderungen vor allem Zivilisten treffen werden. Plündernd, mordend und brandschatzende Feindhorden ziehen durch Gareth, bis sie durch den Absturz der Festung ihrer Führung und Moral beraubt werden. Die Zahlen sind nicht einzuschätzen, jedoch ist davon auszugehen, dass Galotta nicht vorhatte, die Bevölkerung von Gareth zu "übernehmen", sondern Gareth mit Mann und Maus auszulöschen. Aus diesem Grund wüten die Fußtruppen sicherlich ungehemmt. Da ihre Zahl aber relativ gering ist und die Verteidiger stark stehen (und auch keine Eroberung ernsthaft versucht wird) halten sich diese Zahlen vermutlich in Maßen.

5.1.4 Opfer durch den Weltenbrand

Die Wind-Stufe ist für Menschen weniger gefährlich, wenn sie sich in massiven Gebäuden aufhalten, außer das Gebäude wird von einer der Windhosen getroffen und mitgerissen. Die Opferzahlen durch fliegende Trümmer dürften relativ gering sein, da die Kämpfe in dieser Zeit eh zum Erliegen kommen und jeder denkende Mensch Deckung sucht. Die Schäden an den Gebäuden sind hingegen heftig.

Die Humus-Stufe richtet sich direkt gegen die Bewohner und fordert große Opfer. Wer auf der Straße ist, der wird mit den dämonischen Auswirkungen zu kämpfen haben. Jedoch auch hier werden die Opferzahlen begrenzt sein, denn auch bei dieser Stufe wird nicht zwischen Freund und Feind unterschieden und so werden zumindest die lebenden Feindeinheiten Schutz in Gebäuden suchen, wo man relativ sicher ist.

5.1.5 Nachwirkungen: Opfer nach dem Ende der Kampfhandlungen

Verwundete: Die Zahl der Verwundeten ist nach der Schlacht groß. Wie viele genesen und wie viele zu Boron gehen, kann nicht abgeschätzt werden. Diese Variable wird die Opferzahlen um einige wenige Tausend schwanken lassen.

Seuchen: Der Aventurische Bote 112 erwähnt bereits, dass Seuchen in Garetien grassieren. Es ist anzunehmen, dass die Lage in dem schwer getroffenen Gareth besonders dramatisch ausfällt.

Hungersnot: Krieg zieht oft Hungersnöte nach sich. Felder um Gareth herum wurden durch den Weltenbrand vernichtet, Versprengte Truppen terrorisieren Bauernhöfe und plündern deren Vorräte. Der Rat der Helden ergreift Maßnahmen gegen eine Hungersnot. Ob diese erfolgreich sind bleibt abzuwarten.


5.2 Gebäudeschäden

Bei Fanpro wird nur in "zerstört" und "unzerstört" unterteilt. Bei dem Ausmaß der Zerstörung muss klar sein, dass mit unzerstört nicht unbeschädigt gemeint sein kann. Ich bin mir sicher, dass man der gesamten Bausubstanz der Stadt diesen Kampf ansieht. Besonders der Wind-Teil des Weltenbrandes hat großflächig Schäden angerichtet, die in der ganzen Stadt und auch im Umland (5 Meilen Umkreis) sichtbar sein müssen. Die Schadenswirkung im einzelnen köntne folgende gewesen sein:

Die Schäden an Gebäuden werden bei den einzelnen Stadtvierteln (Kapitel 6: "Stadtviertel nach der Schlacht") dann so angegeben:

Boronsrad
.= leicht
Boronsrad .Boronsrad
.= mittel
Boronsrad .Boronsrad .Boronsrad
.= schwer
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad .Boronsrad
.= sehr schwer

 

5.2.1 Schäden durch den Weltenbrand:

Weltenbrand "rote Zone": Man kann davon ausgehen, dass man allen Häusern, die in der "roten Zone" des Weltenbrandes sind, dies auch ansieht. Hier werden kaum mehr Dachziegel zu finden sein, Dachstühle fehlen und liegen in den dünnen Gassen, einige Gebäude sind durch die Windhosen zum Einsturz gekommen oder richtiggehend weggerissen worden. Unrat liegt auf den Straßen, die mit geborstenen Dachschindeln überdeckt sind. Massive Steinhäuser hoher Qualität benötigen vielleicht nur neu eindecken, Billige und alte Bauten müssen vielleicht mit Balken abgestützt werden, haben Risse in den Wänden...

Weltenbrand "orange Zone": Massive Steinhäuser haben hier lediglich Schäden am Dach. Instabile Häuser haben Risse in den Wänden und sind nun einsturzgefährdet. Auch hier sieht man die Verwüstungen durch den Weltenbrand sehr deutlich noch.

Weltenbrand "gelbe Zone": Massive Gebäude müssen neu eingedeckt werden, wogegen die Hütten der Elendsviertel selbst bei relativ großer Entfernung noch immer wie Kartenhäuschen in sich einfielen. Auch die großen (und oft uralten) Mietskasernen haben sicherlich wegen großer Angriffsflächen (4 Stockwerke) Schäden davongetragen.

5.2.2 Schäden durch den Absturz Kholak-Kais

Absturz Neugareth "rote Zone": Hier dürfte zwischen einem und zwei Drittel aller Gebäude durch die Trümmermassen zerstört sein, die hier eingeschlagen haben. Da der gesamte dicht besiedelte Gürtel nahe der Altstadt getroffen ist, müssen hier die Opferzahlen sehr hoch sein! Da die Trümmer nicht nur wie Geschosse wirken, sondern auch noch dämonische Energien bergen, ist auch von einer Versuchung der Gebiete über längere Zeit auszugehen. Das Räumen dieses Schuttes ist damit extrem gefährlich!

Absturz Neugareth "orange Zone": Hier dürfte es gute Chance geben, dass die Gebäude nur beschädigt und nicht zerstört wurden. Je weiter man vom Zentrum des Zerstörung ist, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man von den Trümmern direkt getroffen wird. Aus diesem Grund sind hier die Schäden nicht mit der roten Zone zu vergleichen. Außerdem wird die Besiedelung gen Außen hin dünner, was noch einmal die Opferzahlen und die Schadensbilanz reduziert.

5.2.3 Schäden durch Bombardement und Feuers

Bombardement: Der Feind wirft schwere, massive Geschosse ab, die gezielt gegen große (leicht zu treffende) Gebäude und gegen Verteidigungsstellungen eingesetzt werden. Ein Haus, das von einem faustgroßen Geschoss getroffen wird, hat z.B. ein Loch im Dach und in den Zwischendecken. Größere Geschosse reißen Krater in die Erde und können ganze Gebäude zum Einsturz bringen. Ihre Zahl ist begrenzt und sie werden v.a. gegen Schwerpunktziele (Kasernen, Tempel, Verteidigungsstellungen) eingesetzt.

Feuersbrünste: Eine weitere Gefahr, die besonders in Altgareth relevant ist, denn in der Altstadt sind die Gassen enger, die Häuser stehen dicht an dich und dieser Stadtteil war hart umkämpft. Ich gehe davon aus, dass die Bereiche um den Ingerimm-Tempel (5) und um die Kaiser Reto Kaserne (6), sowie um das Immanstadion (4) brannten. In den Außenvierteln ist das Entstehen von Bränden unwahrscheinlicher (da wenig Bombardement, Plünderungen, Bodenangriffe), jedoch richten dort die wenigen Brände größeren Schaden an. Denn hier (besonders in den Elendsvierteln) fehlt es an Organisation, um im Notfall effektiv handeln zu können.


5.3 Politische Führung: Der Rat der Helden

Der "Rat der Helden" übernimmt die Führung, nachdem die alten Strukturen (Rat von Altgareth, Magistrat) komplett versagt haben. Viele der wichtigen Persönlichkeiten haben ihre Posten verlassen und sind geflohen, andere (wie z.B. der Bürgermeister) haben sogar versucht, mit dem Feind zu kollaborieren. Der Rat führt nun alle Belange der Stadt bis neue Strukturen aufgebaut werden können. Nähere Details entnehmen sie bitte dem Kapitel 7: "Der Rat der Helden".

5.4 Moral und Stimmung der Überlebenden

Die Stimmung schwankt zwischen Hoffnungslosigkeit und Trotz. Durch Reichsregentin Emer ni Bennains Rede aufgepeitscht stellte man sich dem Dunkel, doch Emer wurde vom Untoten Drachen verschlungen. Gareth wurde schwerst getroffen. Die Wahrzeichen der Stadt sind vernichtet. Nach dem Kampf ist die Lage gedrückt. Man hat einen hohen Preis bezahlt für den Sieg: Reichsregentin Emer und die Königin von Garetien Rohaja gelten als tot, die Stadt des Lichtes ist vernichtet. Viele hohe Persönlichkeiten aus Adel, Religion und Bürgertum wurden ausgelöscht, jedoch gelingt es dem "Rat der Helden", der die Geschicke Gareths nun leitet, eine trotzige Aufbruchsstimmung zu vermitteln.

"Gareth ist gestürzt aber nicht gefallen. Gareth wird sich aus eigener Kraft wieder erheben" meldet der Rat an den Kronkonvent in Elenvina und bei Aufgang der Praiosscheibe verkündet Heliodan Hilberian in den rauchenden Trümmern des Sonnenpalastes stehend: "Der Tempel ist geborsten, doch die Kirche steht noch. So endet der Morgen der Kirche: verschlungen von Feuer aber nicht von Finsternis." (Schlacht in den Wolken, S. 101)

Der Garether erkennt, dass er gesiegt hat. Er sieht den hohen Preis des Sieges nur zu deutlich vor sich. Und er ahnt vielleicht langsam, dass Gareth, das Reich, vielleicht ganz Aventurien nie mehr so werden wird, wie es einmal war. Chaos und Unsicherheit breiten sich aus und die Ordnung gerät ins Wanken, während man sich trotzig mit aller Kraft gegen das Versinken ins Chaos stemmt. Aber Niedergeschlagenheit und Resignation ist ebenfalls überall zu sehen.

5.5 Unsichere Umgebung nach dem Sieg

Noch Tage (wahrscheinlich Wochen und Monate) nach dem Sieg machen versprengte Feindeinheiten die Straßen und das Umland um Gareth unsicher. Wo sie sich zusammenrotten, haben sie auch die Stärke, um die Außenviertel und die ländliche Umgebung von Gareth anzugreifen und plündernd dort umherzuziehen. Die Kraft zur Eroberung von Gareth haben die verbleibenden, führerlosen Feindkräfte nicht mehr, jedoch richten sie weiterhin schwere Schäden durch z.B. Zerstörung der Felder, Vertreiben der Bauern an, was zu Hungersnöten führen könnte.

Untote verbergen sich tagsüber in Kellern und kriechen des Nachts dann heraus. Plünderer nutzen die Gunst der Stunde, da viele Häuser noch immer verlassen sind und krallen sich das, was übrig geblieben ist. Skrupellose Unterweltbanden versuchen aus dem Chaos als Sieger hervorzugehen und ihre Rivalen zu beseitigen. Besonders die Alte Gilde gerät unter Druck. Die Reste der Stadtwache und Bürgergarde bemühen sich unter dem Kommando des "Rates der Helden" gemeinsam um die Wiederherstellung der Ordnung. Die folgende Karte stellt die Gefährdung der Teile Gareths durch Feindkräfte dar:


Kartierung IV: Gefährdung Gareths durch Feindeinheiten nach dem Sieg

Gefahr durch versprengte Feinde

Kartengrundlage: Fanpro (1998): Stolze Schlösser, dunkle Gassen.
Copyright by Fantasy Productions GmbH
 

Dämonenbrache: Noch tödlicher, als früher, denn in diesen Bereich haben sich massiert Feindeinheiten zurückgezogen, da sie hier gute Versteckmöglichkeiten finden und kaum Verfolgung zu fürchten brauchen.

Randbereiche: Dort rotten sich immer wieder kleine Horden zusammen, um die Außenbereiche zu attackieren. Sie kommen nicht weit, schädigen aber diese Bereiche.

Innenbereiche der Außenbezirke: Hier herrscht relative Stabilität, jedoch kommt es zu mehr Vorfällen, als innerhalb der Stadtmauern Alt-Gareths. Nur koordinierte Angriffe stoßen hierher vor.


Ummauerte Innenstadt: Die Stadtmauern halten einen Teil der Probleme von der Altstadt fern. Trotzdem ist es hier nicht sicher, denn im Gassengewirr und in Kellern haben sich teilweise noch Soldaten und Untote versteckt, die besonders des Nachts die Gassen unsicher machen. Trotzdem haben sich sehr viele Einwohner der Außenbereiche in die sicherere Altstadt zurückgezogen. Hier ist der Rest der Bürgergarde, der Stadtwache und die neu aufgestellte Miliz am Werk, um die Ordnung wiederherzustellen.


Unterkapitel: [Warnhinweis] .[Konzeption] .[Chronologie des Angriffes] .[Zerstörungen in Gareth]
.[Status Quo] .[Neugareth] .[Alt-Gareth] .[Außenviertel] .[Rat der Helden]

 

6. Die Stadtviertel Gareths nach der Schlacht

Im Folgenden werden die einzelnen Stadtviertel noch einmal separat behandelt. Es wird die in 4. und 5. allgemein gehaltenen Informationen nun ganz speziell räumlich verortet. Das Ziel soll sein, dass man sich ein Bild davon machen kann, wie es in den einzelnen Vierteln aussieht und dass man erkennt, warum es dort verschieden schlimm aussieht.

6.1 Neugareth

- Allgemein zum Status von Neugareth:

In Neu-Gareth lebte die Elite des Mittelreichs. Lebte. Jetzt sind weite Teile zerstört. Der Trümmerregen hagelte besonders dicht auf dieses Viertel herab (siehe Karte) und hinterließ entlang der Absturzbahnen der großen Brocken einen breiten Streifen der Verwüstung quer durch das Viertel. Es gibt noch kleine, relativ intakte Teile, jedoch ist das Herz Gareths um die beiden Symbole der Macht des Reiches unter Millionen Trümmern unheiligen Metalls begraben. Die Garether Adeligenschicht und die reichen Bewohner in der Nähe der Stadtmauer bezahlten einen hohen Preis an Leben und Besitz. Neu-Gareth wurde gleich mehrfach schwer getroffen:

Konventionelle Angriffe durch Beschuss und Brand waren hier sehr stark, da die Wellen alle von Westen gegen die untergehende Praiosscheibe anflogen und so erst einmal Neu-Gareth passieren mussten. An großen, gut treffbaren Zielen von Bedeutung mangelt es dort nicht. Da in Neu-Gareth die politische und religiöse Elite lebt, ist auch hier mit heftigen Bodenkämpfen zu rechnen. Plünderer haben hier sehr viel Beute. Der Weltenbrand trifft Neugareth ebenfalls sehr stark, da es nahe dem Zentrum liegt. Nur die massiven Häuser verhindern hier schlimmeres. Der Absturz des Festung vernichtet dann große Teile Neu-Gareths und führt selbst in den Außenbezirken zu massiven Schäden

Tabelle II: Schadenseinschätzung für Neu-Gareth

 
Beschuss / Brand
Kampf / Plündern
Weltenbrand
Absturz
Gebäude:
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad .Boronsrad
Opfer:
BoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsradBoronsrad

Boronsrad
.= leicht
BoronsradBoronsrad
.= mittel
BoronsradBoronsradBoronsrad
.= schwer
BoronsradBoronsradBoronsradBoronsrad
.= sehr schwer

 

- Zerstörte Gebäude in Neugareth (offiziell):

> Neue Residenz: bis auf einige Flügel ist die Residenz komplett vernichtet.
> Stadt des Lichtes: sie liegt unter Millionen Quadern Unmetalls begraben. Jedoch nur 3 Todesopfer unter den Geweihten.
> Tempel der Sonne: der größte Tempel des Praios ist zu einem Drittel zerstört, die große Kuppel ist eingestürzt.
> Tempel der Sterne: der prächtige Phextempel wurde durch Trümmer vernichtet.

- Unzerstörte Gebäude in Neugareth (offiziell):

> Kloster der heiligen Noiona von Selem: außerhab der Stadt gelegen wurde es nicht zerstört.

- Besonderheiten / Details:

> Stadt des Lichtes: Bei der fast kompletten Vernichtung der Stadt des Lichtes durch niedergehende Trümmer der fliegenden Festung finden nur drei Geweihte des Praios den Tod. Der weit größte Teil der Kirchenmänner und -frauen überlebt. Man spricht sofort von einem großen Praios-Wunder.

> Sonnenpalast: Der Tempel des Blakharaz innerhalb der fliegenden Festung ist exakt auf den Sonnenpalast gestürzt. Das Tempelheiligtum - das "Ewige Licht" - ist verschwunden. Ebenso ist auch das Unheiligtum - das "Saatkorn des Blakharaz" - nicht in den Trümmern auffindbar. In den rauchenden Ruinen des Sonnentempels fallen beim Aufgang der Praiosscheibe am Morgen nach der Schlacht geschichtsträchtige Worte: "Der Tempel ist geborsten, doch die Kirche steht noch. So endet der Morgen der Kirche: verschlungen von Feuer aber nicht von Finsternis." (Schlacht in den Wolken, S. 101)

> Tempel der Sterne (Phex): Gareth trägt den Fuchs im Wappen und neben Praios ist Phex einer der wichtigsten Götter. Aus diesem Grund ist der Phextempel von Trümmern der abstürzenden Festung ebenfalls vernichtet worden. Ein symbolisches Bauwerk von patriotischer, politischer und religiöser Bedeutung wurde vernichtet.



6.2 Alt-Gareth

- Allgemein zum Status von Alt-Gareth:

Alt-Gareth wird nicht durch die Trümmer der fliegenden Festung zerstört. Im Herzen Gareths wütete vor allem das "Magnus Opus des Weltenbrandes". Weiterhin richteten Brände schwere Schäden an, die durch das Bombardement mit Brandmunition und durch das Brandschatzen luftgelandeter Feindeinheiten gestiftet wurden. Ganze Teile der ehemaligen, prächtigen Altstadt gingen im Kampf in Flammen unter und wurden danach durch Sturm und Humus Elementarkraft nochmals in Mitleidenschaft gezogen. Feindhorden plündern trotz erbitterter Gegenwehr Kunstschätze, Museen und Tempel. Alt-Gareth ist weniger stark getroffen, als Neugareth, jedoch sind die Verwüstungen durchaus substanziell.

Nach dem Ende des Kampfes ist die ummauerte Innenstadt trotz der Schäden mit ihren 4 Stadttoren der sicherste Teil von Gareth. Aus diesem Grund zieht es massenweise Einwohner aus den stärker gefährdeten Außenbereichen in die sicherere Altstadt, was zu weiteren Problemen führt.

Altgareth ist ebenfalls gleich mehrfach betroffen: Da in Altgareth militärische, politische und religiöse Ziele sehr dicht beisamen stehen, richtet sich der Beschuss schwer gegen das Viertel. Die engen Gassen und die dichte Bauweise erleichtern den Bränden das Vorrücken. Landetruppen kämpfen massiert in der Altstadt und plündern dort die reichen Bürgerhäuser, wie auch die Tempel und Akademien. Der Weltenbrand trifft Neugareth ebenfalls hart, wobei die Schäden wie in Neu-Gareth durch gute Bausubstanz etwas kompensiert werden können. Vom Absturz ist die Altstadt nur peripher in den äußersten westlichen Gebieten betroffen.

Tabelle III: Schadenseinschätzung für Altgareth

 
Beschuss / Brand
Kampf / Plündern
Weltenbrand
Absturz
Gebäude:
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden
Opfer:
BoronsradBoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsrad
Boronsrad

- Zerstörte Gebäude in Alt-Gareth (offiziell):

> Ingerimm Tempel: wegen Gefahr für das agrimoth'sche Unmetall durch 1. Welle zerstört.
> Kaiser Reto Kaserne: wegen militärischer Bedeutung durch 1. Welle zerstört.
> Imman Stadion: durch Bombardement, Landungsversuche, Abwehrmaßnahmen zerstört.

- Unzerstörte Gebäude in Alt-Gareth (offiziell):

> Alte Residenz
>
Hesinde Tempel
> Phex Tempel (Handel und Wandel)
> Rondra Tempel
> Tsa Tempel
> Peraine Tempel
> Akademie Schwert und Stab
> Akademie Magische Rüstung




6.3 Außenviertel: Südquartier, Meilersgrund und Rosskuppel

Die Außenviertel sind vermutlich nicht das direkte Ziel der Angriffe bei der Schlacht in den Wolken gewesen. Diese konzentrierten sich auf die eigentlichen Garether Machtviertel, also Neu-Gareth als Sitz von Reichsregentin, Königin von Garetien und Adel und Altgareth als bürgerliches Herz der Stadt. Aus diesem Grund sind in den Außenvierteln auch keine direkt aus der Schlacht resultierenden Verwüstungen in den offiziellen Quellen vermerkt. Die folgenden Ausführungen sind damit Schätzungen!

Es ist davon auszugehen, dass durch Plünderungen und Feindvorstöße hervorgerufene Brände und natürlich vor allem der Weltenbrand großen Schaden anrichteten. Das Magnus Opus wirkt in diesen abgelegenen Teilen trotzdem sehr stark, da hier weniger widerstandsfähige Bausubstanz steht. Weiterhin sind die Schäden höher, da diese Viertel schon in Friedenszeiten den Problemen nicht Herr werden konnten. Der "Rat der Helden" (siehe Kapitel 5) fegt die Reste der lokalen (ineffizienten) Führungsriegen hinfort. Die Zünfte versuchen nun, das Chaos irgendwie zu beherrschen. Erschwerend tritt hinzu, dass in dem ganzen Tumult ein gnadenloser Kampf in der Unterwelt Gareths entbrannt ist, in dem vor allem die Alte Gilde in Bedrängnis gerät.

In den Außenviertel kam es zu Plünderungen vor, bei und nach der Schlacht. Selbst am Tage werden manchmal noch nicht verlassene Häuser von skrupellosen Garethern geplündert. Jeder ist sich selbst der Nächste! Bei der Schlacht ziehen Soldaten des Feindes mordend und plündernd durch die Gassen und haben vor allem in den Außenvierteln leichtes Spiel, denn die Verteidigung durch Bürgergarde und Stadtwache konzentiert sich auf Alt-Gareth und Neugareth. Die schon in Friedenszeiten ineffektive Führung versagt oder ist schon lange geflohen. Nach der Schlacht geht in den Elendsvierteln der Kampf ums nackte Überleben weiter, während die Zünfte nach der Machtübernahme des Rates der Helden versuchen, Ordnung zu schaffen.

6.3.1 Rosskuppel:

Die Rosskuppel (nördliches Viertel) ist stärker als die anderen Außenviertel durch Beschuss und Brand betroffen, da die "Fliegende Festung" direkt über diesen Stadtteil hinwegfährt und ihre massive Artillerie benutzt. Die Auswirkungen des Weltenbrandes sind ebenfalls heftig, was durch die relative Nähe zum Zentrum und die schlechtere Bausubstanz zurückzuführen ist. Gekämpft und geplündert wird dort mangels wichtiger Ziele kaum. Keine Trümmerteile treffen die Rosskuppel beim Absturz.

Tabelle IV: Schadenseinschätzung für Rosskuppel

 
Beschuss / Brand
Kampf / Plündern
Weltenbrand
Absturz
Gebäude:
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad .Boronsrad
Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
-
Opfer:
BoronsradBoronsradBoronsrad
Boronsrad
BoronsradBoronsradBoronsrad
-

Boronsrad
.= leicht
BoronsradBoronsrad
.= mittel
BoronsradBoronsradBoronsrad
.= schwer
BoronsradBoronsradBoronsradBoronsrad
.= sehr schwer



6.3.2 Meilersgrund:

Das Elendsviertel Meilersgrund (Ost-Viertel) kommt im Vergleich zu den anderen Vierteln relativ gut davon. Es ist am weitesten weg vom Zentrum des Weltenbrandes, hat dazu auch keine militärischen Ziele, die es sich anzugreifen lohnen würde. Ebenso kaum Reichtümer, die Plünderer anlocken könnten. Die doch relativ hohen Opferzahlen und Zerstörungen trotz der günstigen Lage ergeben sich aus der schlechten Bausubstanz und den mangelnden Gegenmaßnahmen aufgrund ineffizienter politischer Führung. Diese versagte schon in Friedenszeiten kläglich und ist nun vollkommen überfordert.

Tabelle V: Schadenseinschätzung für Meilersgrund

 
Beschuss / Brand
Kampf / Plündern
Weltenbrand
Absturz
Gebäude:
Gebäudeschäden .Boronsrad
Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad
-
Opfer:
BoronsradBoronsrad
Boronsrad
BoronsradBoronsrad
-


6.3.3 Südquartier

Das Südquartier ist das bitterste Elendsviertel in Gareth und es wird auch diesesmal im Vergleich zu den anderen Außenbereichen hart getroffen. Obwohl es weit entfernt vom Zentrum des Weltenbrandes ist, sind die Verhehrungen spürbar, denn hier gibt es kaum gute, massive Häuser so dass selbst die weniger starken Böen schwere Schäden anrichten. Die Bretterbuden und Zelte werden mitgerissen. Die Schäden und Opfer durch Kampf und Plünderung sind trotz des Elends dort hoch, da die Dämonenbrache an das Südquartier grenzt. Dorthin zogen sich vermehrt Feindeinheiten zurück. Ebenfalls beginnt ein gnadenloser Verdrängungskampf in der Unterwelt. Die Schäden durch Beschuss und Brand sind obgleich fehlender lohnender Ziele so hoch, da das Südquartier praktisch nicht verwaltet ist und koordinierte Gegenmaßnahmen unmöglich sind. Kleine Teile in der Nähe der Brache können dazu noch von Trümmern getroffen werden.

Tabelle VI: Schadenseinschätzung für das Südquartier

 
Beschuss / Brand
Kampf / Plündern
Weltenbrand
Absturz
Gebäude:
Gebäudeschäden .Boronsrad
Boronsrad .Boronsrad .Boronsrad
Gebäudeschäden .Boronsrad .Boronsrad
Boronsrad
Opfer:
BoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsradBoronsrad
BoronsradBoronsrad
Boronsrad



 

7. Der Rat der Helden: Führung im Chaos

Ein Großteil der bürgerlichen Patrizier, die das Schicksal von Gareth im Frieden bestimmten, haben vor der Schlacht die Stadt und ihren Posten verlassen. Bürgermeister Trautman Karfenck, Waffen- und Brandherr sind ebenfalls geflohen. Der Bürgermeister versuchte sogar, die Stadt an Galotta zu übergeben, konnte aber wegen Hochverrates verhaftet werden. Vor dem Angriff wurde ebenfalls ein Teil des Garether Rates und Magistrates verhaftet. In den Wirren der Schlacht entkommen sie (wie auch der Bürgermeister) und machen einen tiefen Griff in die Kassen der Stadt Gareth, bevor sie im heillosen Chaos untertauchen.

Der "Rat der Helden" übernimmt für die Schlacht die Geschicke Gareths. Er wird gebildet aus wichtigen Persönlichkeiten, die in der Stadt geblieben waren und sie verteidigt hatten. Adelige, Bürger, Geweihte und die Zünfte sind in ihm vertreten. Der Rat der Helden versucht, das Chaos zu verwalten und eine neue Übergangsordnung herzustellen, nachdem die alten Herrschaftsstrukturen (Reichsregentin, Königin von Garetien, Rat und Magistrat von Gareth) durch die Gefahr von Außen hinweggefegt worden sind.

Dem Rat der Helden gelingt es nach dem Sieg neben den direkten Notmaßnahmen auch eine Aufbruchsstimmung zu vermitteln, die gegen die Niedergeschlagenheit und Resignation vieler Überlebender wirkt.

7.1 Persönlichkeiten im Rat der Helden

Thorn Eisinger: Schmied der Helden, Spachrohr der Zünfte, Ratsmeister des Rates der Helden
Graf Rondrian von Perricum: glühender Verehrer von Königin Rohaja; schwer getroffen
Boronian von Rommilys: kaiserlicher Marschall
Amilia Groterian: ehrgeizige und arrogante Siegelherrin aus uralter Bürgerfamilie
Ludalf von Wertlingen: Marschall von Greifenfurt, Sohn des schwarzen Ritters Udalbert von Wertlingen
Melcher Dragentodt: Reichsedler, Veteran, Weidener Ritter und Schwertmeister, bildet Miliz aus
Eliane von Lowangen: Äbtissin der Therbûniten, (= sozialer Peraine Orden)
Melistor Elcarna von Hohenstein: größter Heilmagus Aventuriens, Erzmagus und Spektabilität
Melwyn Stoerrebrandt: Magister und ehemaliger ersten Hofmagier
Albrax: Zwergischer Hochkönig, der die Luftabwehr organisiert
Araget Feinmacher: Zunftmeisterin der Zimmerleute in Gareth
Arrius von Wulfen: Lichtträger, Hof-Praiosgeweihter am Kgl.-Gareth. Hof; Hauptmann Sonnenlegion
Etzel Burkherdall: unbeliebter Patriarch einer skrupellosen Bürgerfamilie mit Unterweltkontakten

Gefallene Ratsmitglieder...
Gefallene Ratsmitglieder
Gefallene Ratsmitglieder...

Tyros Prahe: greiser Alchimist von aventurienweitem Ruhm
Talorion Tannensang: Elf, bildet Bogenschützen vor der Schlacht aus
Feuerlind Hitzacker: Hochgeweihter des Ingerimm
Folmian Praiobur Lustratus: Hochgeweihter des Praois von der Priesterkaiser-Noralec-Sakrale
Junivera von Seshwick: Hochgeweihte der Rondra


Verhaftete Ratsmitglieder...
Verhaftete Ratsmitglieder
Verhaftete Ratsmitglieder...

Trautman Karfenck: ehemaliger Bürgermeister, der mit dem Feind kollaborieren wollte (Hochverrat), aber entkam


7.2 Aktionen des Rates der Helden:

> Wahl Thorn Eisingers zum Ratsmeister
> Auflösung vieler Ratsämter (nach Flucht und Plünderung der Kassen)
> Auflösung des Bürgermeisteramtes (nach Verhaftung wegen Hochverrates)
> Zünfte sorgen nun Stadtviertelübergreifend für Recht und Ordnung
> Maßnahmen gegen Hungersnot
> Rat übernimmt Aufsicht über kaiserliche Kornspeicher
> Ausbildung einer Miliz durch Melcher Dragentodt im verwüsteten Immanstadion
> Preispolitik, um Wucherpreise zu verhindern
> Nachricht an Kronkonvent in Elenvina: "Gareth ist gestürzt aber nicht gefallen. Gareth wird sich aus eigener Kraft wieder erheben."